Benešov nad Ploučnicí (Bensen)

Benešov nad Ploučnicí (Bensen)

Kategorie
Orte
Lokalita
Náměstí Míru 1
Stadt
Benešov nad Ploučnicí
Postleitzahl
407 22
Land
Tschechien
Öffnungszeiten

-

14
50.74174790
14.31131010
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Benešov nad Ploučnicí (Bensen)

Die Ortschaft Bensen entstand in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts im Tal des Flusses Polzen (Ploučnice). Sie liegt inmitten herrlicher Natur, in einem von Wäldern umgebenen Tal, an der Mündung des Absbaches (Bystrá) in den Polzen. Die wichtigste Sehenswürdigkeit der Stadt ist der Schlosskomplex, zu dem sechs Schlösser und die angrenzenden Wirtschaftsgebäude gehören. Die nähere Umgebung eignet sich nicht nur zum Wandern. Beliebte Ausflugsziele befinden sich in den Landschaftsschutzgebieten Böhmisches Mittelgebirge, Elbsandsteingebirge und Lausitzer Gebirge sowie im Nationalpark Böhmische Schweiz. In Benešov nad Ploučnicí wurde 2013 vom Bezirk Ústí der Ploučnice-Radweg in Betrieb genommen.

Was Sie sehen sollten

Schlosskomplex – in Benešov nad Ploučnicí blieb ein bedeutender Schlosskomplex aus zwei einzeln stehenden Gebäuden erhalten – das Obere und das Untere Schloss, zu denen noch ein drittes Zeugnis einzigartiger Renaissancearchitektur hinzugerechnet werden kann – die benachbarte Pfarrkirche Mariä Geburt. Alle drei Bauwerke sind durch das Meißner Adelsgeschlecht von Saalhausen miteinander verbunden, das Anfang des 16. Jahrhunderts nach Böhmen kam und hier eine bedeutende Bautätigkeit im Geiste der sächsischen Renaissance entwickelte.

Herrenhaus „Konojedský dům“ – in der Nähe der beiden Schlösser entstanden weitere Herrenhäuser. Zeitgleich mit der Kirche ließ Friedrich von Saalhausen weitere Adelspaläste bauen, z. B. das Starschedel-Haus und einen kleineren Palast vor der Kirche, das „Konojed-Haus“. Mit der Familie von Saalhausen ist auch die größte Blüte der Stadt verbunden.

Kirche Mariä Geburt – erbaut 1483–1557 auf einer kleinen Anhöhe im Nordosten der Stadt. In den spätgotischen dreischiffigen Kirchenbau mit länglichem Chorraum wurde auch ein älterer Wachturm einbezogen, der Teil der ursprünglichen Stadtmauer war.

Mariensäule – barocke Sandsteinsäule, die auf einem achteckigen Sockel steht. Sie ist 14,6 m hoch und stammt von 1742.

Aussichtspunkt „Sokolský vrch“ – circa 15 Minuten vom Marktplatz entfernt in Richtung Süden, interessante Baukonstruktion mit Elementen eines Aussichtspavillons (220 m). Zum Aussichtspunkt gelangt man auch auf einem markierten Wanderweg vom Bahnübergang aus. Der Aussichtspunkt ist frei zugänglich.

Ploučnice-Radweg – führt von Děčín bis nach Starý Šachov, an die Grenze zum Bezirk Liberec. Der grün markierte Radwanderweg windet sich durch die kleinteilige und malerische Landschaft am Fluss Ploučnice (Polzen), dessen Mäander sich durch den Naturpark Ještěd (Jeschken) sowie die Landschaftsschutzgebiete Lausitzer Gebirge, Daubaer Schweiz, Böhmisches Mittelgebirge und Elbsandsteingebirge schlängeln.

 

Wussten Sie, dass ...

… das Benešover Open-Air-Kino, das 1961 erbaut wurde, als einziges im Kreis Děčín bis heute in Betrieb ist? Die Filmvorführungen finden von Juni bis September statt.

 

Schloss Benešov nad Ploučnicí

Auf dem Schlossgelände gibt es zwei Besucherrundgänge und eine Touristeninformation. Die Besuchersaison dauert vom 31. März bis zum 31. Oktober (April und Oktober: Sa, So und Feiertage; Mai bis September: täglich außer Mo). Der Schlosspark ist ganztägig frei zugänglich.
www.zamek-benesov.cz (Tschechisch, Englisch, Polnisch)

Sport

Wer Sport treiben möchte, kann das in drei Gebäuden tun – in der Turnhalle „Sokolovna“ und in zwei Schulsporthallen. In der Turnhalle „Sokolovna“ finden regelmäßig Kletter-, Aerobic- und Zumba-Trainings sowie zahlreiche andere Aktivitäten statt. Die beiden Schulsporthallen werden, abgesehen von den großen Ferien, durch die Sportler aus dem Ort und der Region voll ausgelastet.

Außerdem stehen Tennisplätze und ein Fußballplatz zur Verfügung. Fast alle Sportarten werden vom örtlichen Sportverein abgedeckt.

Sehr beliebt ist das Thermalfreibad, auf dessen Gelände sich ein Beach-Volleyball-Platz und ein Asphalt-Spielfeld für Fußballtennis befinden.

Kultur

Städtisches Kulturzentrum – städtisches Kino: Gebäude von 1927, mehrmals rekonstruiert. Da es als sog. „Kinotheater“ konzipiert wurde, verfügt es über eine tiefe Bühne, die auch Platz für größere Theater- oder Musikensembles bietet. Neben Filmvorführungen (Digitalisierung erfolgte vor Kurzem) finden im Kulturzentrum, wie bereits angedeutet, auch Theateraufführungen und Konzerte statt, hinzu kommen Bälle, Ausstellungen und Wettbewerbe.

Ausflugstipps

Von Benešov nad Ploučnicí aus können Sie in alle Richtungen ausschwärmen, ohne enttäuscht zu werden. Für kürzere Ausflüge ist der Aufstieg auf einen der Hügel (Táborský vrch, Sokolský vrch oder Ostrý vrch) zu empfehlen, denen die Stadt ihre geschützte Lage verdankt. Vom Berg „Táborský vrch“ können Sie die Stadt von Norden sehen, vom „Ostrý vrch“ haben Sie einen wunderschönen Ausblick auf das Tal der Ploučnice und auf dem „Sokolský vrch“ finden Sie einen Aussichtspunkt mit einem Blick von Süden. Wenn Sie Ihren Ausflug ausdehnen möchten, können Sie vom Berg „Ostrý vrch“ auf dem Radwanderweg in Richtung Františkov nad Ploučnicí aufbrechen, wo Sie an der Burgruine „Ostrý“ vorbeikommen. Zu dieser Ruine gelangen Sie jedoch auch auf einem Wanderweg durch das Tal der Ploučnice, wo Sie auf halber Strecke an einem natürlichen Wasserfall mit einer geheimnisvollen Höhle vorüberkommen. Gut trainierte Zeitgenossen wandern hinauf bis ins Dorf Ovesná, einen Stadtteil von Benešov, und genießen den Ausblick auf das gesamte Benešover Tal. Radfahrer können versuchen, bergauf bis ans Ende des Horizonts zu radeln – es ist die Strecke des bekannten Radrennens „Peklo severu“ (Hölle des Nordens).

Spaziergang durch das historische Stadtzentrum – Wer durch die schmalen Straßen des historischen Zentrums der Stadt schlendert, wird sicherlich die besondere Atmosphäre spüren, die vom bewegten Schicksal ihrer Bewohner herrührt. Die Stadt wurde in ihrer Geschichte mehrmals von vernichtenden Bränden heimgesucht, die Bevölkerung wurde durch Seuchen dezimiert und zu alldem wurde die Stadt auch noch von mehreren Armeen besetzt, die zerstörten, was ihnen in den Weg kam, und für deren Verpflegung die Einheimischen aufkommen mussten. Nach jedem dieser Schicksalsschläge kam die Stadt jedoch wieder auf die Beine und bietet so noch heute ihren Bewohnern ein Zuhause und den Besuchern einen interessanten Ausflug in längst vergangene Zeiten.

 

 

 

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Benešov nad Ploučnicí (Bensen)

Die Ortschaft Bensen entstand in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts im Tal des Flusses Polzen (Ploučnice). Sie liegt inmitten herrlicher Natur, in einem von Wäldern umgebenen Tal, an der Mündung des Absbaches (Bystrá) in den Polzen. Die wichtigste Sehenswürdigkeit der Stadt ist der Schlosskomplex, zu dem sechs Schlösser und die angrenzenden Wirtschaftsgebäude gehören. Die nähere Umgebung eignet sich nicht nur zum Wandern. Beliebte Ausflugsziele befinden sich in den Landschaftsschutzgebieten Böhmisches Mittelgebirge, Elbsandsteingebirge und Lausitzer Gebirge sowie im Nationalpark Böhmische Schweiz. In Benešov nad Ploučnicí wurde 2013 vom Bezirk Ústí der Ploučnice-Radweg in Betrieb genommen.

Was Sie sehen sollten

Schlosskomplex – in Benešov nad Ploučnicí blieb ein bedeutender Schlosskomplex aus zwei einzeln stehenden Gebäuden erhalten – das Obere und das Untere Schloss, zu denen noch ein drittes Zeugnis einzigartiger Renaissancearchitektur hinzugerechnet werden kann – die benachbarte Pfarrkirche Mariä Geburt. Alle drei Bauwerke sind durch das Meißner Adelsgeschlecht von Saalhausen miteinander verbunden, das Anfang des 16. Jahrhunderts nach Böhmen kam und hier eine bedeutende Bautätigkeit im Geiste der sächsischen Renaissance entwickelte.

Herrenhaus „Konojedský dům“ – in der Nähe der beiden Schlösser entstanden weitere Herrenhäuser. Zeitgleich mit der Kirche ließ Friedrich von Saalhausen weitere Adelspaläste bauen, z. B. das Starschedel-Haus und einen kleineren Palast vor der Kirche, das „Konojed-Haus“. Mit der Familie von Saalhausen ist auch die größte Blüte der Stadt verbunden.

Kirche Mariä Geburt – erbaut 1483–1557 auf einer kleinen Anhöhe im Nordosten der Stadt. In den spätgotischen dreischiffigen Kirchenbau mit länglichem Chorraum wurde auch ein älterer Wachturm einbezogen, der Teil der ursprünglichen Stadtmauer war.

Mariensäule – barocke Sandsteinsäule, die auf einem achteckigen Sockel steht. Sie ist 14,6 m hoch und stammt von 1742.

Aussichtspunkt „Sokolský vrch“ – circa 15 Minuten vom Marktplatz entfernt in Richtung Süden, interessante Baukonstruktion mit Elementen eines Aussichtspavillons (220 m). Zum Aussichtspunkt gelangt man auch auf einem markierten Wanderweg vom Bahnübergang aus. Der Aussichtspunkt ist frei zugänglich.

Ploučnice-Radweg – führt von Děčín bis nach Starý Šachov, an die Grenze zum Bezirk Liberec. Der grün markierte Radwanderweg windet sich durch die kleinteilige und malerische Landschaft am Fluss Ploučnice (Polzen), dessen Mäander sich durch den Naturpark Ještěd (Jeschken) sowie die Landschaftsschutzgebiete Lausitzer Gebirge, Daubaer Schweiz, Böhmisches Mittelgebirge und Elbsandsteingebirge schlängeln.

 

Wussten Sie, dass ...

… das Benešover Open-Air-Kino, das 1961 erbaut wurde, als einziges im Kreis Děčín bis heute in Betrieb ist? Die Filmvorführungen finden von Juni bis September statt.

 

Schloss Benešov nad Ploučnicí

Auf dem Schlossgelände gibt es zwei Besucherrundgänge und eine Touristeninformation. Die Besuchersaison dauert vom 31. März bis zum 31. Oktober (April und Oktober: Sa, So und Feiertage; Mai bis September: täglich außer Mo). Der Schlosspark ist ganztägig frei zugänglich.
www.zamek-benesov.cz (Tschechisch, Englisch, Polnisch)

Sport

Wer Sport treiben möchte, kann das in drei Gebäuden tun – in der Turnhalle „Sokolovna“ und in zwei Schulsporthallen. In der Turnhalle „Sokolovna“ finden regelmäßig Kletter-, Aerobic- und Zumba-Trainings sowie zahlreiche andere Aktivitäten statt. Die beiden Schulsporthallen werden, abgesehen von den großen Ferien, durch die Sportler aus dem Ort und der Region voll ausgelastet.

Außerdem stehen Tennisplätze und ein Fußballplatz zur Verfügung. Fast alle Sportarten werden vom örtlichen Sportverein abgedeckt.

Sehr beliebt ist das Thermalfreibad, auf dessen Gelände sich ein Beach-Volleyball-Platz und ein Asphalt-Spielfeld für Fußballtennis befinden.

Kultur

Städtisches Kulturzentrum – städtisches Kino: Gebäude von 1927, mehrmals rekonstruiert. Da es als sog. „Kinotheater“ konzipiert wurde, verfügt es über eine tiefe Bühne, die auch Platz für größere Theater- oder Musikensembles bietet. Neben Filmvorführungen (Digitalisierung erfolgte vor Kurzem) finden im Kulturzentrum, wie bereits angedeutet, auch Theateraufführungen und Konzerte statt, hinzu kommen Bälle, Ausstellungen und Wettbewerbe.

Ausflugstipps

Von Benešov nad Ploučnicí aus können Sie in alle Richtungen ausschwärmen, ohne enttäuscht zu werden. Für kürzere Ausflüge ist der Aufstieg auf einen der Hügel (Táborský vrch, Sokolský vrch oder Ostrý vrch) zu empfehlen, denen die Stadt ihre geschützte Lage verdankt. Vom Berg „Táborský vrch“ können Sie die Stadt von Norden sehen, vom „Ostrý vrch“ haben Sie einen wunderschönen Ausblick auf das Tal der Ploučnice und auf dem „Sokolský vrch“ finden Sie einen Aussichtspunkt mit einem Blick von Süden. Wenn Sie Ihren Ausflug ausdehnen möchten, können Sie vom Berg „Ostrý vrch“ auf dem Radwanderweg in Richtung Františkov nad Ploučnicí aufbrechen, wo Sie an der Burgruine „Ostrý“ vorbeikommen. Zu dieser Ruine gelangen Sie jedoch auch auf einem Wanderweg durch das Tal der Ploučnice, wo Sie auf halber Strecke an einem natürlichen Wasserfall mit einer geheimnisvollen Höhle vorüberkommen. Gut trainierte Zeitgenossen wandern hinauf bis ins Dorf Ovesná, einen Stadtteil von Benešov, und genießen den Ausblick auf das gesamte Benešover Tal. Radfahrer können versuchen, bergauf bis ans Ende des Horizonts zu radeln – es ist die Strecke des bekannten Radrennens „Peklo severu“ (Hölle des Nordens).

Spaziergang durch das historische Stadtzentrum – Wer durch die schmalen Straßen des historischen Zentrums der Stadt schlendert, wird sicherlich die besondere Atmosphäre spüren, die vom bewegten Schicksal ihrer Bewohner herrührt. Die Stadt wurde in ihrer Geschichte mehrmals von vernichtenden Bränden heimgesucht, die Bevölkerung wurde durch Seuchen dezimiert und zu alldem wurde die Stadt auch noch von mehreren Armeen besetzt, die zerstörten, was ihnen in den Weg kam, und für deren Verpflegung die Einheimischen aufkommen mussten. Nach jedem dieser Schicksalsschläge kam die Stadt jedoch wieder auf die Beine und bietet so noch heute ihren Bewohnern ein Zuhause und den Besuchern einen interessanten Ausflug in längst vergangene Zeiten.

 

 

 

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