Top-Fotospots in der Böhmischen Schweiz
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Top-Fotospots in der Böhmischen Schweiz

    Top-Fotospots in der Böhmischen Schweiz

    Das Elbsandsteingebirge und die gesamte Böhmische Schweiz gehören zu den fotogensten Landschaften Europas. Auf relativ kleinem Raum findet man dort einzigartige Tafelberge, Felsnadeln, Täler, Wälder, Felder und Dörfer. Wo also anfangen? Der Fotograf Hynek Hampl (@hynecheck) rät Ihnen, wo Sie die besten Motive finden.

    Kamnitzklamm - Foto: Hynek Hampl @hynecheck

    1. Kamnitzklamm

     

    In der tiefen Klamm des Flüsschens Kamenice (Kamnitz) finden Sie zwischen hohen Felswänden den bemerkenswertesten und interessantesten Teil der Böhmischen Schweiz. Ein Teil der Schlucht ist nur mit Kähnen passierbar.

    Zugangsweg

    von Hřensko (Herrnskretschen) aus (ca. 2 km)

    Beste Tageszeit?

    ganztägig

    Insidertipp

    in den Wintermonaten kann man nur bis zur Kahnanlegestelle laufen, die Kähne sind im Winter nicht in Betrieb

    Übernachtungstipp
    Prebischtor - Foto: Pavel Daněk @danekpavel

    2. Prebischtor

     

    Das Prebischtor (tsch. Pravčická brána) ist eine der bekanntesten Felsformationen Tschechiens und befindet sich 3 km von Hřensko (Herrnskretschen) entfernt, in der Nähe der deutsch-tschechischen Grenze. Das Wahrzeichen des Nationalparks Böhmische Schweiz ist mit einer lichten Höhe von 16 m, einer Spannweite von fast 27 m und einer Bogenbreite von 7–8 m das größte Sandstein-Felsentor Europas.

    Zugangsweg?

    von Mezní Louka (Rainwiese) über den Gabrielensteig (ca. 6 km), kürzerer Weg von der Bushaltestelle „Tři prameny“ (ca. 1 km)

    Beste Tageszeit?

    Nachmittagsstunden, goldene Stunde

    Insidertipp

    Der Weg von Mezní Louka (Rainwiese) bietet mehr schöne Fotomotive.

    Übernachtungstipp

    Pension „U Fořta“ in Mezní Louka (Rainwiese)

    3.Aussichtsfelsen „Jetřichovické vyhlídky“ (Dittersbacher Wände) - Foto: Hynek Hampl @hynecheck

    3. Aussichtsfelsen „Jetřichovické vyhlídky“ (Dittersbacher Wände)

     

    Die Böhmische Schweiz ist eine Landschaft der Ausblicke und die interessantesten findet man auf den Dittersbacher Wänden (Jetřichovické vyhlídky), auf den Felsen mit den poetischen Namen Marienfelsen (Mariina skála), Wilhelminenwand (Vilemínina stěna) und Rudolfstein (Rudolfův kámen). Alle drei Dittersbacher Aussichtspunkte sind nach Mitgliedern der Familie Kinsky benannt, der die Herrschaft Böhmisch Kamnitz (Česká Kamenice) gehörte.

    Zugangsweg?

    Von Jetřichovice (Dittersbach) auf dem rot markierten Wanderweg (ca. 2 km).

    Beste Tageszeit?

    Sonnenuntergang

    Insidertipp

    Versuchen Sie, nicht nur den Marienfelsen zu besteigen, sondern wandern Sie weiter auf die Wilhelminenwand, den idealen Ort für Sonnenuntergänge. Vorsicht, der Weg kann vereist sein, seien Sie bitte besonders vorsichtig.

    Übernachtungstipp

    Hotel „Zámeček“ in Rynartice (Rennersdorf)

    Ehemaliges Gaswerk bei Hřensko (Herrnskretschen) - Foto: Hynek Hampl @hynecheck

    4. Ehemaliges Gaswerk bei Hřensko (Herrnskretschen)

    Das Steinhaus wurde 1905 von deutschen Arbeitern an einem Bachlauf errichtet. Es handelte sich um ein Gaswerk für Acetylengas, das zwölf nahegelegene Wohnhäuser mit Leuchtgas versorgte. Das Werk wurde an einem dafür geeigneten Platz gebaut – in einer relativ engen Schlucht, wo im Falle einer Explosion keine Wohnhäuser im Ort gefährdet waren. Das Gebäude diente jedoch nur etwa zwanzig Jahre seinem Zweck.
     

    Zugangsweg?

    von Hřensko (Herrnskretschen) aus auf dem grün markierten Wanderweg (ca. 200 m)

    Beste Tageszeit?

    ganztägig

    Insidertipp

    Im Gebäude befinden sich nun eine neue Pension und ein Restaurant. Wenn Sie mutig sind, können Sie dort auch übernachten. :)

    Berg „Křížový vrch“ (Kreuzberg) bei Rynartice (Rennersdorf) - Foto: Hynek Hampl @hynecheck

    5. Berg „Křížový vrch“ (Kreuzberg) bei Rynartice (Rennersdorf)

    Ort mit einem der schönsten Ausblicke der gesamten Böhmischen Schweiz. Herrlich ist das hügelige Panorama des Lausitzer Gebirges, der gewaltige Berg Studenec (Kaltenberg) und der unverwechselbare Berg „Růžovský vrch“ (Rosenberg). Oberhalb der Häuser von Rynartice (Rennersdorf) sehen wir direkt unter uns die wellige Landschaft um Vysoká Lípa (Hohenleipa) und dahinter die typischen Tafelberge der Sächsischen Schweiz. Man hat von hier einen guten Blick auf die Dittersbacher Wände (Jetřichovické stěny) – den Marienfelsen (Mariina skála) und die Wilhelminenwand (Vilemínina stěna). Auch die Berge Studenec (Kaltenberg), Růžák (Rosenberg) und das Lausitzer Gebirge sind gut zu sehen.

    Zugangsweg?

    gut erreichbar vom Hotel „Zámeček“, von wo ein Plattenweg bis fast zum Gipfel führt (ca. 500 m)

    Beste Tageszeit

    Sonnenaufgang

    Insidertipp

    Vom Kreuzberg aus lässt sich auch der Marienfelsen gut fotografieren.

    Übernachtungstipp

    Pension „Falkenštejn“ in Krásná Lípa (Schönlinde)

    Berg „Zlatý vrch“ (Goldberg) bei Česká Kamenice (Böhmisch Kamnitz) - Foto: Martin Rak

    6. Berg „Zlatý vrch“ (Goldberg) bei Česká Kamenice (Böhmisch Kamnitz)

    Am südöstlichen Hang dieser markanten Erhebung (657 m) wurde ein Steinbruch angelegt, angeblich um 1870. Die Basaltsäulen dort waren perfekt ausgebildet und hatten kaum Risse, sodass sich bis zu 6 m lange Säulen abbauen ließen. Wegen ihrer großen Festigkeit sollen sie auch beim Deichbau in den Niederlanden zum Einsatz gekommen sein. Der Steinbruch war ursprünglich in zwei Stockwerke unterteilt, in denen die Länge der senkrechten Säulen bis zu 18 m betrug.

    Zugangsweg?

    vom Parkplatz bei der Ortschaft Líska/Hasel (ca. 1 km)

    Beste Tageszeit?

    Sonnenaufgang

    Übernachtungstipp

    Hotel „Česká Koruna“ in Děčín (Tetschen) oder Pension „Na Stodolci“ in Chřibská (Kreibitz)

    Das Felsgebiet „Tiské stěny“ (Tyssaer Wände) - Foto: Hynek Hampl @hynecheck

    7. Das Felsgebiet „Tiské stěny“ (Tyssaer Wände)

     

    Als Tyssaer Wände bezeichnet man die unter Naturschutz stehende Felsenstadt in der Nähe des Ortes Tisá (Tyssa) im Bezirk Ústí nad Labem (Aussig). Diese Felsenstadt ist sowohl von der Fläche als auch von der Vielfalt der Felsformationen her einzigartig. Die Tyssaer Wände bilden ein Labyrinth von Sandsteinfelsen, wobei die Felsnadeln bis zu 70 Meter in die Höhe ragen. Der höchste Punkt der Tyssaer Wände liegt bei 613 Metern.
     

     

    Zugangsweg?

    kurz, nicht weit vom Parkplatz entfernt

    Beste Tageszeit?

    ganztägig

    Insidertipp

    Aufnahmen von den Tyssaer Wänden sind auch im Film „Die Chroniken von Narnia“ zu sehen.

    Übernachtungstipp

    Hotel „Ostrov“ in Ostrov (Eiland)

    Aussichtsturm „Růženka“ - Foto: Petr Jan Juračka

    8. Aussichtsturm „Růženka“

     

    Der neue Aussichtsturm mit dem poetischen Namen „Růženka“ (Röschen) befindet sich am Berg „Pastevní vrch“ (Hutberg, 402 m) im Ort Růžová (Rosendorf). Růžová befindet sich 8 km vom deutsch-tschechischen Grenzübergang Hřensko (Herrnskretschen) entfernt. Vom Aussichtsturm aus hat man einen herrlichen Rundblick: Auf deutscher Seite sind z. B. der Große und Kleine Zschirnstein, der Pfaffenstein, der Papststein, der Lilienstein, die Kaiserkrone usw. zu sehen, auf tschechischer Seite der Berg Vlčí hora (Wolfsberg), das Felsentor „Pravčická brána“ (Prebischtor), der Berg „Vysoký Sněžník“ (Hoher Schneeberg), die Berge Jedlová (Tannenberg), Studenec (Kaltenberg) und andere.

    Zugangsweg?

    von der Kirche in Růžová (Rosenberg) ca. 1 km den Wegweisern folgend

    Beste Tageszeit?

    Sonnenaufgang, Sonnenuntergang

    Insidertipp

    Warten Sie bis zum Sonnenuntergang und versuchen Sie, den Nachthimmel über dem Aussichtspunkt zu fotografieren.

    Übernachtungstipp

    Pension AROSA in Růžová (Rosendorf), Hotel „U Zeleného stromu“ in Janov (Jonsdorf)

    Zeidler Eisfälle (Brtnické ledopády)

    9. Zeidler Eisfälle (Brtnické ledopády)

    Die wundervollen Eisfälle an den Felswänden und Überhängen aus Sandstein bilden sich in den dunklen Schluchten der hinteren Böhmischen Schweiz in kalten Wintern mit dicker Schneedecke. Ihre maximale Größe erreichen sie gegen Ende des Winters. Die interessantesten finden Sie an dem mit einem diagonal geteilten blau-weißen Viereck markierten Rundweg, der durch die Schlucht des Baches „Vlčí potok“ führt. Von diesem Weg gibt es Abzweige zu den Eisfällen, die im Winter mit Wegweisern und den entsprechenden Bezeichnungen gekennzeichnet sind.
     

    Zugangsweg?

    Auf dem gelb markierten Wanderweg vom Ort Vlčí Hora (Wolfsberg) oder von der Bahnstation Brtníky (ca. 8,5 km) aus, im Winter haben die Eisfälle eine spezielle Markierung – ein blau-weißes Viereck.

    Beste Tageszeit_

    ganztägig

    Insidertipp

    Seien Sie wegen der zahlreichen vereisten und glatten Flächen besonders vorsichtig.

    Übernachtungstipp

    Pension „Falkenštejn“ in Krásná Lípa (Schönlinde)

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